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<title>RSS feed for </title>
<link>http://www.luusa.org/~ktx</link>
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<language>de_DE</language>
<lastBuildDate>Fri, 12 Jun 2009 22:56:21 +0200</lastBuildDate>
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<title>kein wehrdienst für _ktx</title>
<description>heute &Atilde;&frac14;bereilten mich exzellente nachrichten, ich bin nunmehr nicht wehrdienstf&Atilde;&curren;hig und werde auch nicht eingezogen, und das kreiswehrersatzamt entschloss  sich, mir dies in einem brief endlich kundzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mich &Atilde;&frac14;berkam daraufhin eine &Atilde;&frac14;beraus erhebende laune und ich verbrachte den tag sehr angenehm, obwohl mittlerweile auch die gez auf mich aufmerksam geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erschreckend, denn sie wissen soviel von mir wie dieser beitrag sinnlosen text enth&Atilde;&curren;lt. der author verzieht sich indes zur&Atilde;&frac14;ck an die gitarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-K</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=413</link>
<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 22:56:21 +0200</pubDate>
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<item>
<title>neue menschen - neue götter?</title>
<description>in der skurrilen gedankenwelt fremder tastaturen und pc's entsteht die neue geschichte. die grundlagen sind dieselben, die alten vertrauten tastenschl&Atilde;&curren;ge schliessen die folienschaltkreise, &Atilde;&frac14;ber usb &Atilde;&frac14;bertragen in meinen nexus - die postapokalypse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die spinnenf&Atilde;&curren;den abstauben, die sidebar ein wenig polieren - auf ein neues? schon wieder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor allem, da das vermeintlich 'neue' de facto etwas wohlbekanntes ist, in neuem gewand. das leben, das nexion nr. 218, etwas nach wie vor begrenzendes. und aus meinen tr&Atilde;&curren;umen sch&Atilde;&para;pfe ich keine kraft mehr, sie laugen mich eher aus und lassen mich verwelkt erwachen, ich habe angst, wenn ich das morgen sehe, und dann wieder keine. denn angst l&Atilde;&curren;sst sich formen, zu wutklumpen oder granitenen hasssteinchen, von denen man in den &Atilde;&frac14;blen zeiten zehrt und sich besinnt, in seiner vollkommenheit, auf den schmelzpunkt des gewesenen, des seienden und des ist. und am ende steigt man aus den tr&Atilde;&frac14;mmern des planeten auf, erhebt sich und b&Atilde;&frac14;rstet sich den gr&Atilde;&para;bsten dreck ab, indem man mit anlauf in eine hecke springt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder man stellt sich einer biologischen sammlung zur verf&Atilde;&frac14;gung, ein menschliches skelett braucht schliesslich jeder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie es auch sein wird, es wird morgen sein. l&Atilde;&curren;sst jetzt gerade zeit f&Atilde;&frac14;r den regenerativen standby-zustand, in den mein k&Atilde;&para;rper ab und an f&Atilde;&curren;llt. und die traumlosen tr&Atilde;&curren;ume, in denen mich cthulhu zum kaffee besucht, obwohl ich nur tee habe und er dar&Atilde;&frac14;ber so ungl&Atilde;&frac14;cklich ist, dass er mir aus gram ein bein abkaut, obwohl er viel mehrbessere tentakeln hat als ich beine und ich somit meine extremit&Atilde;&curren;t f&Atilde;&frac14;r mich wertvoller ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
macht auch nichts, daf&Atilde;&frac14;r gibt's tintenfischringe als snack hinterher. gut, wenn man die axt in der k&Atilde;&frac14;che stehen hat, gleich neben dem messerblock, der eigentlich weniger ein messerblock ist als ein holzbrett, in welches die messer nach benutzung gerammt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
heile k&Atilde;&frac14;che - heile welt. man liest sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-K&lt;br /&gt;</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=412</link>
<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 23:35:40 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>weil es so treffend ist, dass es schmerzt</title>
<description>&lt;blockquote&gt;removal of the eyes gives my heart a saddened chill&lt;br /&gt;
i preserve them in formaldehyde to gaze upon at will&lt;br /&gt;
how their greenish flecks befell me that starlit winter's night&lt;br /&gt;
i lost all that I ever was while locked within their sight&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
before you sits a broken man, your fragile pinkish heart in hand&lt;br /&gt;
peculiar how it can hurt so bad while love is only in the mind&lt;br /&gt;
i sew the gaping chestwound, each thread is made with love&lt;br /&gt;
the bosom where I would rest my face is covered in your blood&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i interrupt this transformation, a familiar lust swelling in me&lt;br /&gt;
a long and soulful kiss, the shades are drawn, the living world can't see&lt;br /&gt;
the coil of entrails, how curious the smell, &lt;br /&gt;
so pungent to my eager nostrils, hands further compelled&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i could never let you go&lt;br /&gt;
my darling, cold and blue&lt;br /&gt;
i wonder are you dreaming still&lt;br /&gt;
spread eagled, blood removed&lt;br /&gt;
i weave the sucking trocar&lt;br /&gt;
beneath your bruising skin&lt;br /&gt;
tonight i'll lay beside you darling&lt;br /&gt;
in necromantic sin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pinned to the bed sheets like a precious butterfly you're mine&lt;br /&gt;
i hear your voice, so precious, echoing deeply inside&lt;br /&gt;
i did my best to love you while you did live and breathe&lt;br /&gt;
this tender taxidermy trophy of the bereaved&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; the black dahlia murder - deathmask divine&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;br /&gt;
-K

</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=411</link>
<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 19:50:53 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>traumseil</title>
<description>einsamkeit und weltenschmerz treiben ihre dorn'gen ranken&lt;br/&gt;
in die mein'ge welke seele, d&Atilde;&frac14;sterschwer mein toter schritt&lt;br/&gt;
will es packen, dieses leben, zornig w&Atilde;&frac14;st es auszuquetschen&lt;br/&gt;
zu dem sternenstaub gesellen, der in jenes zimmer tritt&lt;br/&gt;
es brennt licht in kleinen fenstern, wo wie ratten in dem k&Atilde;&curren;fig&lt;br/&gt;
menschen hoch im himmel hausen, d&Atilde;&frac14;rstend ob der staub'gen luft&lt;br/&gt;
in den k&Atilde;&para;pfen &lt;em&gt;horror vacui&lt;/em&gt;, in den augen die verderbnis,&lt;br/&gt;
bitternis der eklen worte, f&Atilde;&curren;ulnis in dem seichten blut,&lt;br/&gt;
wie der klang der der stummen stimme, rotes gold durchdringt die sinne,&lt;br/&gt;
die ein samten wolken wind w&Atilde;&frac14;st in der sturm'nen seele sucht&lt;br/&gt;
runke bilder im gehirne von bewachs'nen fels'nen tr&Atilde;&curren;umen&lt;br/&gt;
in der tasche die erkenntnis dieser niedertr&Atilde;&curren;cht'gen sucht,&lt;br/&gt;
die wie eine schwere kette meine weissen glieder fesselt,&lt;br/&gt;
meinen klammen schwachen k&Atilde;&para;rper bindet an die existenz,&lt;br/&gt;
tief hinabzieht in die g&Atilde;&curren;nge l&Atilde;&curren;ngst verlass'ner gruftverliese,&lt;br/&gt;
die man nur aus k&Atilde;&frac14;hlem feuer schon verflog'ner sagen kennt&lt;br/&gt;
greifen nach dem licht im tunnel, wetterschw&Atilde;&curren;rend wolkenhimmel,&lt;br/&gt;
seidene geschw&Atilde;&frac14;rgedanken tr&Atilde;&frac14;ben sanft den kalten blick&lt;br/&gt;
eis bl&Atilde;&frac14;ht in dem stolzen herzen wie auf matten seelenspiegeln&lt;br/&gt;
in den k&Atilde;&para;pfen die erkenntnis an den schweren dicken strick,&lt;br/&gt;
der das kranke denken hindert und den kopf an &Atilde;&curren;ste bindet,&lt;br/&gt;
um das seien abzulindern, windet die schlinge um den hals,&lt;br/&gt;
in den wipfeln die erfahrung dieser eis'gen winterwinde,&lt;br/&gt;
in dem nacken die empfindung meines schweren, tiefen falls...&lt;br/&gt;
&lt;br/&gt;
-K</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=410</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 12:15:35 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>ardéche 2009 - zelten in südfrankreich</title>
<description>die nacht. der sternenkalte himmel&lt;br /&gt;
g&Atilde;&curren;hnt abgr&Atilde;&frac14;ndig das weite maul&lt;br /&gt;
es bl&Atilde;&curren;ht sich d&Atilde;&frac14;nnes mondgerinnsel&lt;br /&gt;
und nimmt mein wesen in sich auf&lt;br /&gt;
der eiterwind bekr&Atilde;&curren;nzt die k&Atilde;&para;pfe&lt;br /&gt;
der nebeltoten auf dem karsten berg&lt;br /&gt;
sie zieh'n umher und spein' und klopfen&lt;br /&gt;
den baumtr&Atilde;&frac14;nken die sargfinger ins herz&lt;br /&gt;
ich liege wach, und &Atilde;&frac14;ber kr&Atilde;&frac14;ppelwipfeln&lt;br /&gt;
haucht laut ein waldkauz sein einsilbig' lied&lt;br /&gt;
irgendwo neben mir des flusses tr&Atilde;&para;pfeln&lt;br /&gt;
der sich in schneisen in das land verzieht&lt;br /&gt;
ich fasse mir an das gewelke haare&lt;br /&gt;
die m&Atilde;&curren;andern meine k&Atilde;&frac14;hlke narbenstirn&lt;br /&gt;
die gl&Atilde;&frac14;hw&Atilde;&frac14;rmchen umkreisen mich im paare&lt;br /&gt;
und w&Atilde;&frac14;nschen mir, ich m&Atilde;&para;ge diese nacht erfrier'n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-K</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=409</link>
<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 11:30:38 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>nur so.</title>
<description>ich frage mich, nur so, warum manche &Atilde;&frac14;berhaupt einen blog f&Atilde;&frac14;hren. um ihr kleines bl&Atilde;&para;des leben aufzuzeichnen? ich verwende ihn zumindest auch, um mehr oder minder k&Atilde;&frac14;nstlerisch t&Atilde;&curren;tig zu sein. klar, es gab und es gibt von zeit zu zeit sendepause, und ich habe auch schon zeitweise aufgeh&Atilde;&para;rt zu schreiben, weil einfach alles mies war und ich &Atilde;&frac14;ber nichts anderes h&Atilde;&curren;tte schreiben k&Atilde;&para;nnen. ich pers&Atilde;&para;nlich verfolge mit diesem blog auch das ziel, kreativ-sch&Atilde;&para;pferisch t&Atilde;&curren;tig zu sein und meinen schreibstil zu verbessern, aber manchen blogs m&Atilde;&para;chte man nur zu gerne jeglichen sinn absprechen, ausser eben den, &Atilde;&frac14;ber des authoren langweiliges kleines bl&Atilde;&para;des leben zu berichten, wer auch immer sich daf&Atilde;&frac14;r interessieren mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie dem auch sei, ich rate dem nicht hier zu nennenden menschlein, einzupacken und 'runterzuschlucken, und beim n&Atilde;&curren;chsten mal kleinere bissen zu nehmen, auf dass nicht alles wieder hochkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-K [immer gern polarisierend]</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=408</link>
<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 15:08:47 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>tesserakt</title>
<description>ich glaube an die feder, mit der ich die qualen niederschreibe&lt;br /&gt;
sie ist ein scharfes messer, mit dem ich mir in den k&Atilde;&para;rper schneide&lt;br /&gt;
nur solang' mein blut fliesst, weiss ich, dass ich leben in mir trage&lt;br /&gt;
tinte auf papier, ich schreie immer wieder meinen namen&lt;br /&gt;
nichts ist mir geblieben von der sonne meiner fr&Atilde;&frac14;hen jahre&lt;br /&gt;
eine leere h&Atilde;&frac14;lle ist mein fleisch und stumpf sind meine augen&lt;br /&gt;
leichentuchbedeckt die grau-zu-schwarz zerlauf'nen alten fragen&lt;br /&gt;
farbenfroher rausch der einsamkeit, die ich erw&Atilde;&curren;hlt ertrage&lt;br /&gt;
weiss die w&Atilde;&curren;nde meiner wohnung, wahnsinn wende meines geistes&lt;br /&gt;
zartbenebelt meine sinne von dem duft der licht'nen pflanze&lt;br /&gt;
weisser rauch umspielt die wangen, abbild wundgeword'nen fleisches&lt;br /&gt;
und in spiegel kalter augen fangen schatten an zu tanzen&lt;br /&gt;
glas'ner regen, grauer himmel, greulich schwarze horizonte&lt;br /&gt;
schwarzverzierte landschaftsbilder graphisch im fraktal zerrissen&lt;br /&gt;
stehen auf den eig'nen f&Atilde;&frac14;ssen, suchen langgekannter orte&lt;br /&gt;
an denen noch immer in mittsommerh&Atilde;&para;hlen raben nisten&lt;br /&gt;
wie im nachttraum dunkle ahnung von verderbnis jener pfade&lt;br /&gt;
die der leise wind durchstreift auf blassen, d&Atilde;&frac14;rren beinen&lt;br /&gt;
bl&Atilde;&curren;st die gischt des nebelregens aus wie kerzen jener ahnen&lt;br /&gt;
die in torf'nen fr&Atilde;&frac14;hlingss&Atilde;&frac14;mpfen eines graus'gen todes starben&lt;br /&gt;
hier in t&Atilde;&curren;lern der begierde stumpft ein s&Atilde;&frac14;sser duft die schmerzen&lt;br /&gt;
sucht sich seine lebensweisheit in dem rausch der jungen wiesen&lt;br /&gt;
kommt hervor im lebensblute dieser ewig alten t&Atilde;&curren;ler&lt;br /&gt;
um dann mit dem klaren wasser st&Atilde;&frac14;rmisch sch&Atilde;&curren;umend hinzufliessen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-K</description>
<link>http://www.luusa.org/~ktx/view_by_permalink.php?the_id=407</link>
<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 13:18:20 +0100</pubDate>
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